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Immer Vollgas? Stressfrei durch den Alltag mit dem Coaching Blog München

Auch ein Porsche kann nicht ständig Vollgas – und fühlt sich trotzdem gut an

Muss bei Ihnen immer alles zack-zack gehen? Haben Sie das Gefühl, dass Sie keine Zeit verlieren dürfen? Und dass Sie immer mehrere Dinge gleichzeitig erledigen müssen? Im Berufsleben wird das sicher sehr geschätzt: Sie schaffen viel weg, in kurzer Zeit. Aber für Sie persönlich ist es zu anstrengend. Dieses Highspeed-Tempo, bei dem Sie gar nicht zur Ruhe kommen, nicht konzentriert bei einer Sache bleiben können. Selbst am Wochenende oder im Urlaub nicht.

Doch wie kommt man da raus? Wie lässt sich Ruhe entdecken, erleben, erlauben?

Die Psychologen der TA = Transaktionsanalyse nutzen dazu gern das sehr anschauliche Modell der Antreiber, der inneren Glaubenssätze. Es hilft, die inneren Glaubenssätze kennenzulernen, clever für sich zu nutzen und zu besänftigen. . In weiteren Schritte arbeitet man an der Wahrnehmung dieser Sätze und stimmen und schließlich an der Erlaubnis, in Ruhe zu agieren, sich Zeit zu nehmen.
Mit den Antreibern sind stereotype Verhaltensweisen gemeint, die jeder in seiner Kindheit erlernt hat. Sie drücken meist das aus, was die Eltern oder die jeweiligen Bezugspersonen von dem Kind erwartet haben. Wer als Kind häufig zur Eile angetrieben wurde, der hat diese Aufforderung so verinnerlicht, dass er auch Jahre später noch mahnende Sätze wie: „Ich muss mich beeilen!“, „Ich muss alles schnell erledigen!“ in sich trägt. Auch wenn die Sätze schon lange nicht mehr zur Realität passen, bedrängen sie uns bis heute.
Auflösen lassen sich, so die TAler solche Glaubenssätze in drei Schritten:

1. Stimmen kennen lernen
Wer seinen Antreiber genauer kennenlernen möchte: hier geht’s zum Antreiber-Test

2. Stimme wahr- aber nicht immer ernstnehmen
Der „Mach schnell“-Antreiber hat Ihnen bisher gute Dienste geleistet. Aber jetzt können Sie selbst entscheiden, wann Sie ihn spüren bzw. einsetzen wollen. Achten Sie darauf, wann er wieder auftaucht, wannder Sie antreibt. Überlegen Sie, ob er Ihnen gerade gut tut. Ob ein hohes Tempo wirklich angebracht ist. Oder ob Sie sich lieber eine Ruhepause gönnen. Genießen Sie auch die positiven Aspekte: Sie können ein hohes Tempo gehen. Sie schaffen viel weg. Aber eventuell ist das im Moment nicht das Richtige.

3. Üben und Erlauben
Es ist unmöglich, immer Vollgas zu gehen. Selbst Weltklasse-Profi-Sportler brauchen Pausen. Regeneration ist ein großer, sehr bedeutender Trainingsbaustein bei ihnen. Erst der ermöglicht, dass sie zum richtigen Zeitpunkt die optimale Leistung abrufen können.
Sammeln Sie Erlaubnis-Sätze, die für Sie stimmig sind.
Ich darf mir die Zeit nehmen, die ich brauche.Ich darf mir Zeit lassen. Ich muss nicht als erster fertig werden. Ich kann selbst entscheiden, wann ich mich beeile. Ich darf meinen eigenen Rhythmus suchen.

Ich freu’ mich auf Ihr Feedback! Wie wirken die Antreiber bei Ihnen?
Im nächsten September-Blog geht es um den „Mach’s recht!“ Antreiber. Und die notwendige Abgrenzung, das Spüren der eigenen Bedürfnisse.

Bis zum September

Ihre Laura Burckhardt

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Neuorientierung Beruf, Business Coaching München, Führungskräfte Coaching, Persönlichkeitsentwicklung, Coaching Lebensmitte

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