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Konfliktlösung – Coaching Blog München Transaktionsanalyse-Modell

Geraten Sie auch immer wieder in die gleichen Konfliktmuster? Und wollen Sie verstehen, warum? Um die Konflikte wirksam aufzulösen?
Die TA = Transaktionsanalyse bietet anschauliche Modelle, mit denen sich Konflikte erkennen und lösen lassen. Ein besonders greifbares ist das der Ich-Zustände. Dahinter steckt die Erkenntnis der TA-Psychologen, dass bei allem, was wir tun, die drei Ich-Zustände des Eltern-, des Kind-, und des Erwachsenen-Ich beteiligt sind. Betrachten wir mit diesem Modell Kommunikation oder Beziehungen, also die Transaktionen zwischen Menschen, so erkennen wir schnell, was schief gelaufen ist. Mit ein bisschen Übung gelingt es uns, diese Konflikte zu vermeiden bzw. aufzulösen.
Egal was wir tun, wir tragen immer unsere Eltern mit ihren kritischen Stimmen des Korrigierens, Bevormundens und Zurechtweisens in uns. Aber auch das Kind mit seinen ganzen Emotionen ist in jedem Menschen vorhanden. Es kann sich albern, trotzig, naiv und phantasievoll zeigen. Und es gibt auch noch einen dritten Teil, der mitredet, nämlich der objektive, respektvolle Erwachsene. Das Modell, das Eric Berne, der Begründer der TA entwickelt hat, heißt „Ich-Zustands-Modell“. Es zeigt das Individuum, geprägt von seinen drei Ich-Zuständen: Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich und Kind-Ich, die immer alle beim Denken, Fühlen und Handeln beteiligt sind.
Mit diesem Modell vor Augen können wir sehr schnell erkennen, aus welchem Ich-Zustand ein Mensch kommuniziert. Das funktioniert für die Kommunikation, an der man selbst beteiligt ist, genau wie für die Kommunikation, die man von außen analysiert.
Für die Auflösung eines Konfliktes gilt es zunächst zu schauen, aus welchem Ich-Zustand agiert wurde.

Konflikte lösen – aus dem Erwachsenen-Ich
Konflikte lassen sich vermeiden bzw. auflösen, wenn Kommunikation aus dem Erwachsenen-Ich verläuft. Spricht mich mein Kommunikationspartner aus dem trotzigen Kind-Ich an, vermeide ich Konflikte, wenn ich das a) wahrnehme und b) aus dem Erwachsenen-Ich reagiere (Graphik 2). Werde ich aus dem kritischen Eltern-Ich angesprochen, das mich bevormundet oder kritisiert, fühle ich mich gekränkt und schlecht. Wenn ich es dann schaffe, eine Antwort aus dem Erwachsenen-Ich zu formulieren (3. Graphik), habe ich einen Konflikt vermeiden können. Der wäre vorprogrammiert, würde ich aus dem rebellischen Kind-Ich reagieren (das wiederum das Kind-Ich des andern erreicht, Graphik 4).

Es gilt die einfache Faustformel: Je mehr Erwachsenen-Ich an der Kommunikation beteiligt ist, desto weniger Konfliktpotential. Mit etwas Übung lässt sich das gut in den Kommunikations-Alltag integrieren.

 

Übung für den Alltag
Betrachten Sie die Kommunikation in Ihrem Umfeld. Gehen Sie in Gedanken das Ich-Zustandsmodell durch und überlegen Sie, aus welchen Ich-Zuständen die Personen kommunizieren. Erkennen Sie, warum eventuell Konflikte entstanden sind? Wie hätte eine Kommunikation aus dem Erwachsenen-Ich ablaufen können, um den Konflikt aufzulösen?
Weil wir beim Betrachten von außen selbst nicht emotional involviert sind, ist es einfacher, die Kommunikation anderer zu analysieren, als die eigen. Aber mit ein bisschen Übung gelingt auch das. Immer an die Faustformel denken: Reaktionen aus dem Erwachsenen-Ich helfen, Konflikte zu vermeiden.

Schreiben Sie mir, wie Sie das Modell anwenden. Ich freue mich auf Ihr Feedback dazu!

Laura Burckhardt

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