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Resilienz-Training — Von Spitzensportlern lernen

Erfahrungen aus meiner Zeit als Profi-Mountainbikerin –

Ich habe das Wiederaufstehen – ein solch profanes Wort wählte man damals für die so moderne “Resilienz” –wirklich trainiert. Als Mountainbike-Profi. Bis zu acht Stunden pro Tag, sechs Mal pro Woche! Viele Jahre bin ich über die anspruchsvollsten Trails und Rennstrecken der Welt gerast. Dabei habe ich gelernt, wie wichtig klare Ziele sind, wie wertvoll der Trainingsplan, der Weg dorthin. Das Durchhalten, das Über-die-Grenzen-Gehen und das Immer-Wieder-Aufstehen. Als ich 1996 als deutsche Vizemeisterin mit internationalen Top-Ten Platzierungen nur knapp das Olympia-Ticket verpasste, war die Verzweiflung groß! Aber, ich hatte ja gelernt, schnell wieder aufzustehen. Und ich ergriff die Chance, in die aufregende Kommunikations- und Berater-Branche einzutauchen. Mit voller Energie, mit klarem Fokus auf meine Ziele. Und mit einer großen Portion Leidenschaft für geistige und körperliche Bewegung.  

Wollen Sie mehr darüber erfahren wollen, wie ich heute, als Coach für Veränderung und Neuorientierung, meine Klienten dabei unterstütze, aus Krisen wieder aufzustehen und mit voller Energie und souveränem Selbstbewusstsein neu zu starten? Dann tauchen Sie ein in meine neue Blog-Reihe „Von Spitzensportlern lernen“. Dort erfahren sie alles über die Fähigkeit des Wiederaufstehen, die Resilienz, und wie sie sich trainieren lässt.

Lässt sie sich erlernen, diese Resilienz?

Die Antwort ist ganz simpel: Ja, die Fähigkeit, wieder aufzustehen, kann man trainieren. In meiner Zeit als Mountainbike-Profi war das fester Teil meines Trainingsplans: „Mentales Training“, so stand es dort gleichwertig neben Kraft-, Ausdauer- oder Fahrtechnik-Einheiten. Und heute in meinen Coachings ist es ebenso fester Bestandteil. Der besteht aus drei Schritten:

1. Die eigenen Ziele erarbeiten und die Wege dorthin, also den Trainingsplan bzw. die Strategie. So entstehen Klarheit, Motivation und Perspektiven und die Energie kann mit voller Power und gezielt eingesetzt werden.

2. Die eigenen Stärken bewusst machen, um sie jederzeit abrufbar zu haben und sich darauf verlassen zu können. Gleichzeit wird das Entwicklungspotenzial, oder, negativ ausgedrückt, die Schwächen analysiert und ein Trainingsplan dafür entworfen.

3. Die Projekte aus der Vergangenheit analysieren und den eigenen Anteil an Erfolgen beschreiben. Das stärkt das Selbstbewusstsein und macht Mut für die nächsten Schritte. 

Im nächsten Blog tauchen wir ein in Details zu Step 1. Dazu erkläre ich, wie ich meine Coachees dabei unterstütze, ihre Ziele zu definieren und Strategien für neue Wege zu entwickeln.

Ich freu’ mich auf Ihr Feedback!

Laura Burckhardt

Suchbegriffe in diesem Beitrag: Resilienz-Training, Umgang mit Krisen, Krisenmanagement, Coaching Konfliktmanagement, Inspiration Spitzensport

SiegelTA_Beraterin

Laura Burckhardt, TA-Beraterin (DGTA)
Aberlestr. 18
81371 München
M +49 (0) 0171 8351322